Von der Neuen Zürcher Zeitung für seine „sorgfältige Interpretation“ und „brillante Technik“ gelobt, ist Edouard Mätzener ein mehrfach ausgezeichneter Künstler, der seit seinem Solodebut mit 12 Jahren in Recitals und mit verschiedenen Orchestern auftritt. Als Anerkennung für seine vielseitige künstlerische Tätigkeit wurde Edouard 2022 mit dem Förderpreis des Kantons Zürich ausgezeichnet.

Auftritte in der Tonhalle Maag, Victoria Hall Genf, im Casino Basel oder Konzerthaus Berlin begeisterten Publikum und Presse und zeugen von einer erfolgreichen und vielseitigen Aktivität als Solist und Kammermusiker, zuletzt als Young Festival Artist am Davos Festival 2019.

Als begeisterter Kammermusiker ist Edouard seit 2017 zweiter Geiger im Merel Quartett. Mit dem Ensemble knüpfte er Kontakte zu einigen der wichtigsten Schweizer Komponisten wie David Philipp Hefti, Helena Winkelmann, Heinz Holliger, Roland Moser oder Gérard Zinsstag und studierte mit ihnen deren Werke ein. Das Quartett ist Veranstalter und Gastgeber des jährlichen Zwischentöne Festivals in Engelberg und organisiert seit 2022 die neue Konzertreihe Merel Chamber Series in Zürich und Luzern.

 

Mit der Klezmerband „Cheibe Balagan“ tritt Edouard als Mitbegründer und künstlerischer Leiter auf. Zu hören im Schweizer Kinohit „Wolkenbruch“ veröffentlicht das Ensemble dieses Jahr sein drittes Album und ist gefeiert für seine explosive Mischung aus Virtuosität, Sprachwitz und einen unverschämt tanzbaren Groove.

Regelmässige Ausflüge in andere Genres und Umgebungen sind ein klares Merkmal von Edouards Tätigkeit. So trat er 2017 im ausverkauften Hallenstadion als Solist im Rahmen von "Art on Ice" zusammen mit dem Zürcher Kammerorchester und Stéphane Lambiel auf und konzertierte 2021 als New-Age-Geiger in Andreas Vollenweiders Live-Band. Nebst der Geige tobt sich Edouard ausserdem als Video-Editor und -Animator aus und fabriziert regelmässig Videos für den Polit-Comedian Michael Elsener.

 

Edouard ist Träger verschiedener Auszeichnungen und Preise (Henri Marteau, Badischer Kulturfonds, SJMW) und wurde von 2012-2020 Preisträger und Talent des MIGROS Kulturprozent. 1989 geboren liess er sich in Performance und Pädagogik bei Prof. Josef Rissin sowie bei Prof. Hyo Kang an der Musikhochschule Karlsruhe und der Yale University ausbilden. 2016 schloss er das Solistendiplom mit Bestnoten in der Klasse von Barbara Doll an der Musikhochschule Basel ab.